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Google und seine Produkte

In Freizeit am 09.03.10 um 08:00

Wahnsinn, bei Google sprudeln nur so die Ideen! Beständig sprießen neue Produkte aus der Erde. Aber welche gibt es denn nun und welche davon sind sinnvoll? Hier ein kleiner Überblick für euch.

Google ist mittlerweile bedeutend mehr als nur eine Suchmaschine. Als erstes sehen wir uns die „all time favourites“ an, dann nützliche Dinge für den Uni- und Arbeitsalltag und zu guter Letzt die umstrittenen Produkte.

All time Favourites:
Natürlich die Suchmaschine: zuverlässig, ausführlich und nützlich. Wohl bekannt und von vielen genutzt sind der Kalender und der Mail Account. Der Browser Chrome hat sich mittlerweile auch recht gut durchgesetzt, kann aber von der Verbreitung noch lange nicht mit seinem größten Konkurrenten Mozilla Firefox mithalten.

Nützliche Dinge:
Sehr sinnvoll für die Uni bzw. das Arbeitsleben ist Google Text & Tabellen. Hier habt ihr einen Onlinetool, wie Word, Excel und Powerpoint. Dort könnt ihr Dokumente hochladen, online und mittlerweile auch offline bearbeiten, mit Freunden teilen und gemeinsam daran arbeiten.

Google Scholar und books kann einem sehr hilfreich und gelegen kommen, wenn man eine erste Recherche zu einem Uni-Thema durchführt. In Scholar werden wissenschaftliche Texte durchsucht. Auch bei Books hat Google mittlerweile eine beachtliche Summe an Büchern und Zeitschriften archiviert.

Google Wave ist noch in der Entwicklung, aber vom Gedanken her sehr sinnvoll für Teamarbeiten. Dabei werden viele Funktionen miteinander verknüpft. Eine Wave ist ein „Dokument“, an dem gemeinsam von mehreren Personen gearbeitet werden kann. Es kann mit Anhängen in Form von Bildern ergänzt werden, Umfragen gemacht und Maps mit angehängt werden. So spart man sich den „Rattenschwanzeffekt“, wie es einem bei herkömmlichen E-Mails in Gruppen geht, das nämlich nicht mehr nachvollzogen werden kann, wer auf welche Mail geantwortet hat.

Umstrittene Produkte:
Dabei handelt es sich in beiden Fällen um Erweiterungen von bereits bestehenden Produkten. Das eine ist das Bildverwaltungs- und –bearbeitungsprogramm Picasa. Das kann neuerdings durch einen Gesichtsscann neue Bilder einer Person zuordnen. Je mehr Bilder man von einer Person bestätigt, desto besser erkennt das Programm die Person auf anderen Bildern. Die Angaben zur Person kann man direkt mit der E-Mailadresse der Person bzw. mit den Onlinekontakten verknüpfen und einen direkten Abgleich mit den eigenen Webalben machen. Außerdem kann das Foto mit einem Geotag versehen werden.

Google Maps wird beständig mit neuen Daten zum Street View ergänzt. Sprich man kann 360 Grad Bilder von einem Ort sehen. USA ist vollständig online. Auch Frankreich und Spanien sind bereits via Street View zu besichtigen. In Deutschland gibt es zur Zeit Verhandlungen bezüglich der Privatsphäre, die Bilder sind nämlich bereits 2008 gemacht worden und es werden aktuell nur fehlende oder misslungene Bilder nachgeholt. Durch die Software von Google werden Autokennzeichen und Gesichter unkenntlich gemacht.  Findest du aber trotzdem ein Bild, das dich in deiner Privatsphäre verletzt, kannst du dich an Google wenden und das Bild wird entfernt. Doch mehr zu Google Streetview erfahrt ihr übermorgen in einem Artikel von Bianca.

Last but not least:
Wenn du wissen willst, welche Konten du bei Google alles hast, kannst du über Mein Konto /Dashboard Daten anzeigen, die mit diesem Konto verknüpft sind. Dort siehst du, welche Informationen Google über dich hat und kannst diese konfigurieren.

Willst du deine Webaktivität beobachten bzw. relevantere Suchergebnisse erhalten, kannst du Google Webprotokoll aktivieren. Du erhältst dadurch Zeitprotokolle wann du was gesucht hast, welche Seiten du am häufigsten aufrufst, etc.. Natürlich kommen wir hier nun an gewisse Grenzen des Persönlichkeitsschutzes. Weil, wie nett es auch sein mag solch ein Protokoll zu haben, Google hat es auch!


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