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In Studium am 29.07.10 um 13:21
Die Zusammenarbeit zwischen Sportlern und Mentoren zeichnet das Spitzensport-/Studiumprojekt der Uni Klagenfurt aus. Jetzt trafen sie sich zu einem Erfahrungsaustausch im Schloss Loretto. "Der ständige Kontakt zu den Mentoren bietet den Sportlern eine Hilfestellung im Studium, damit sie Probleme leichter lösen können", sagt Projektleiter Franz Preiml.
Das Projekt soll Spitzensportlern helfen, Studium und Sport unter einen Hut zu bekommen. Es bietet den Spitzensportlern zudem eine Unterstützung in der Erstellung des Studienplanes und eine Koordination von Prüfungsterminen. Derzeit nutzen neun Sportler das Projekt: Kombinierer Tomaz Druml, Skispringer Martin Koch, Segler Niko Resch, Leichtathletin Lisa Holzfeind, Ruderer Florian Berg, Eisschnellläufer Christian Pichler, Kanutin Julia Schmid und die Snowboarder Alexander Payer und Andreas Laussegger.
„Am Ball bleiben“
Da alle vertretenen Sportarten Ganzjahres-Sportarten sind, wo man permanent unterwegs zu Wettkämpfen oder mit Training beschäftigt ist, greifen die sportlichen Studenten immer wieder auf die administrative Unterstützung ausgehend von Universität und USI Klagenfurt, sowie dem Land Kärnten zurück. „Ohne dieses Projekt, wäre es mir nicht möglich, neben dem Sport eine Ausbildung anzustreben. Durch meinen Mentor und meine Studienberaterin kann ich die organisatorischen Dinge abgeben und mich auf die Zeit im Hörsaal konzentrieren. Auch wenn es etwas länger dauert als normal, bleibe ich am Ball und stehe nach dem Karriereende nicht ganz am Anfang“, sagt Skispringer Martin Koch.
„Höchstleistungen erbringen“
Zur organisatorischen Unterstützung bekommt jeder Sportler einen Mentor aus dem öffentlichen Bereich und einen Studienbegleiter zur Verfügung gestellt. Sie helfen, wenn es Probleme auf der Uni gibt. Bernhard Rinner ist einer der Studienbegleiter: „Meine Rolle als Mentor für Florian Berg sehe ich hauptsächlich als Ratgeber und Begleiter durch sein Studium. Wir treffen und zu Beginn des Semesters und besprechen gemeinsam seine aktuelle Studiensituation und Semesterplanung“. Das Gegenstück zum Studienbegleiter ist der Mentor aus dem öffentlichen Bereich. Auch er kann bei eventuellen Konflikten zu Rate gezogen werden, wie auch der Kärntner Wirtschaftskammerpräsident Franz Pacher, der Segler Niko Resch als Mentor zur Seite steht. Für Pacher haben Spitzensportler viel mit Unternehmen gemeinsam. „Beide sind innovativ und kreativ, denken langfristig und vernetzt und beide müssen Höchstleistungen erbringen.“
Damit die Sportler Höchstleistungen erbringen können, wird ihnen im Rahmen des Projektes jederzeit auch eine kostenlose sportpsychologische und sportmedizinische Betreuung bereitgestellt. Auch bei der Herstellung von Kontakten zu Trainern oder Infrastruktur wird geholfen. Für das kommende Wintersemester haben sich bereits wieder neue Sportler für das Projekt beworben. Die Entscheidung, wer aufgenommen wird, trifft eine Kommission. "Kriterien sind unter anderem die sportlichen Leistungen und der Studienwille", sagt Preiml.
Infos zum Projekt: usi.uni-klu.ac.at
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