Kann mir jemand sagen, ob bei der OKOM Vorlesung, die gleichen Texte wie in den vorherigen Semestern behandelt wurden bzw. zur Prüfung kommen?
Wie werden Kurse mit der Bewertung „MET“ berechnet?
Kurse, an denen man „mit Erfolg teilgenommen“ hat, wirken sich nicht auf den Notenschnitt aus und werden somit neutral berechnet.
Wie funktionieren die Softwares zur Überprüfung von Diplomarbeiten?
Solche Softwares dienen dazu, Plagiate zu identifizieren. Es muss dazu gesagt werden, dass das Programm in jeder Diplomarbeit „Fehler“ finden, auch dort, wo gar kein Grund zur Sorge besteht. Somit sind solche Programme nicht wirklich eindeutig und sicher und der/die BetreuerIn muss dem nachgehen und dies überprüfen. Die primäre Verantwortung liegt also beim Studierenden selbst. BetreuerInnen, die Plagiate feststellen, melden diese.
Wie sieht die Diplomprüfung genau aus?
In der Diplomprüfung sind, neben dem Prüfling, drei Personen anwesend: der/die BetreuerIn, der Prüfungsvorsitz und ein/e zweite/r BetreuerIn. Diese/n ZweitprüferIn wählt der/die Studierende selbst. Man muss bei dem/der gewünschte/n Zweitprüfer/in anfragen. Diese/r muss zwar nicht aus der Publizistik kommen, jedoch aber aus einem Fachbereich der Publizistik.
Die Diplomprüfung dauert insgesamt eine Stunde und umfasst zwei Teile. Es wird zunächst das Fach geprüft, in dessen Bereich die Diplomarbeit geschrieben wurde. Anschließend wird ein zweites Fach geprüft, welches entweder vorgegeben oder mit den Prüfern ausgehandelt wurde. Pro Fach wird man von einem Prüfer geprüft. Alles wird vom Vorsitz protokolliert. Anschließend reden die Prüfer miteinander und es findet eine Notenkonferenz statt Die Endnote setzt sich dann aus der Note für das erste Fach und der Note für das zweite Fach zusammen. Alle Noten bis 1,5 sind mit Erfolg bestanden, alles was schlechter ist (bis 4), gilt als bestanden.
Häufig wird, obwohl es so sein sollte, nicht der Inhalt der Diplomarbeit gefragt, sondern vielmehr das Fach, in dem man seine Diplomarbeit geschrieben hat.
Insgesamt gibt es sechs Termine im Jahr für die Diplomprüfung, es besteht aber auch die Möglichkeit für Sondertermine.
Wie wird die Note meines Diplomabschlusses berechnet?
Die Endnote setzt sich aus zwei Noten zusammen. Man erhält eine Note für die Diplomarbeit und eine Note für die Diplomprüfung.
Gelten für Diplomstudierende die Semesterwochenstunden (SWS) oder die ECTS-Punkte?
Für Diplomstudierende gilt das alte Curriculum, in dem klar festgelegt ist, dass die SWS zählen. Leider wird dies jedoch häufig mit dem aktuellen Curriculum vermischt und nicht immer gut gehandhabt. Um Problemen vorzubeugen, soll man sich bei Schwierigkeiten am besten an Herrn Leustik wenden.
Kann man seine Diplomarbeit in Zusammenarbeit mit einem Unternehmen schreiben?
Ja, dies ist möglich und wird in der Regel auch positiv bei BetreuerInnen gesehen. Wichtig ist dabei, parallel mit dem/der BetreuerIn, als auch mit dem Unternehmen alles Notwendige abzuklären.
Muss ich alle LVs abgeschlossen haben, um mit der Diplomarbeit zu beginnen?
Nein, dies ist nicht der Fall. Erfahrungsgemäß sei es aber sinnvoll, da man so ausreichend Zeit hat, sich auf den Prozess der Diplomarbeit zu konzentrieren und einzulassen. Erst zum Zeitpunkt der Diplomprüfung müssen alle LVs abgeschlossen sein.
An wen wendet man sich, wenn man mit der Benotung der Diplomarbeit unzufrieden ist?
In diesem Fall gibt es leider keine Möglichkeit, bei jemandem Einspruch zu erheben. Solange die Arbeit mit „bestanden“ abgeschlossen wurde (d.h. Note 1-4), kann man nichts mehr machen. Man sollte deshalb schon während des Schreibens der Diplomarbeit aufmerksam sein und Probleme schon rechtzeitig feststellen und mit dem/der BetreuerIn besprechen. Im Übrigen besteht die Möglichkeit das Betreuerverhältnis noch bis vor Abgabe der Diplomarbeit aufzulösen und sich ein/n neuen BetreuerIn zu suchen.
Wie komme ich zu einem Thema für meine Diplomarbeit?
Man sollte schon in den Lehrveranstaltungen ein wenig darauf achten, welches Thema einen interessiert. Ein Tipp von Herrn Ass.-Prof. Mag. Dr. Stotz war, sich kein komplett neues Thema auszusuchen, sondern vielmehr ein bereits bekanntes Thema weiterzuführen und auszuarbeiten. Interessant ist auch, dass weder für die Diplomarbeit, noch in der Diplomprüfung ein Thema aus dem gewählten Schwerpunkt behandelt werden müssen. Für den Schwerpunkt reicht es aus, die vier Pflichtkurse zu absolvieren.
Auf der Seite des MK-Instituts ist auch ein Link zu finden, mit Diplomarbeiten, die gerade in Arbeit sind bzw. an der AAU bereits abgeschlossen wurden (siehe hier: wwwg.uni-klu.ac.at/mk0/katalog/).
Desweiteren wurde der Hinweis gegeben, dass im Schreibcenter jedes Semester ein Kurs angeboten wird, der auf die Themenfindung und die Erstellung eines Konzepts von Diplomarbeiten ausgerichtet ist.
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